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Wie sieht die Ökobilanz einer Windenergieanlage aus?

Windenergieanlagen haben eine hervorragende Ökobilanz.
Sie produzieren nicht nur sauberen Strom, auch für ihre Herstellung, Nutzung und Entsorgung muss Energie aufgebracht werden. Windenergieanlagen bestehen aus vielen unterschiedlichen Komponenten. Sie sind komplexe und technologisch anspruchsvolle Produkte, deren Herstellung aufwändig ist. Um zu bewerten, ob der Einsatz von Windenergieanlagen aus energetischer Sicht sinnvoll ist, wird der Parameter „energetische Amortisationszeit" angewandt.

Das ist der Zeitraum, den eine Anlage an Land in Betrieb sein muss, um die Energie wieder hereinzubekommen, die für ihre Rohstoffe, ihre Herstellung, den Transport, den Bau und während ihrer der gesamten Lebensdauer für ihren Betrieb inkl. Reparaturen sowie ihr Recycling aufgewendet wurde.

Moderne Anlagen können sich bereits nach 5 bis maximal 12 Monaten energetisch amortisieren. Natürlich hängt die energetische Amortisation stets von der Anlagenleistung und -höhe sowie vom Standort ab. Aber auch bei immer größerer Leistungssteigerung bleiben die energetischen und finanziellen Rücklaufzeiten von wenigen Monaten überzeugend gering. Darüber hinaus erzeugt eine Windenergieanlage während ihrer 20-jährigen Laufzeit bis zu 70 Mal so viel Energie, wie für ihre Herstellung, Nutzung und Entsorgung benötigt wird.

Rechnet man die Wiederverwertung der Materialien in die Ökobilanz mit ein, erzeugt eine Anlage sogar bis zu 90 Mal mehr Energie.
Bei einer durchschnittlichen Laufzeit von 20 Jahren ergibt sich somit eine überaus positive ökologische Bilanz, die konventionelle Kraftwerke durch das erforderliche ständige Hinzufügen von fossilen Energieträgern niemals erreichen können.

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