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Wie wird eine Windenergieanlage gewartet?

Eine Windkraftanlage kann etwa 20 bis 25 Jahre laufen und Strom liefern. Damit sie lange ohne Störungen funktioniert, wird sie regelmäßig überprüft und kontrolliert. Das nennt man auch Wartung. Manchmal geht eine Windkraftanlage trotz regelmäßiger Wartung kaputt. Dann wird sie repariert.

Anhand der Informationen und Daten, die die Anlagensteuerung sammelt, kann der Betreiber des Windrades feststellen, ob die Anlage richtig funktioniert.

Zur Wartung oder zur Reparatur steigen Monteure und Techniker in die Gondel hinauf. Bei kleineren Türmen gibt es manchmal einen Außenaufstieg. Gittermasten werden am Gerüst bestiegen.

In größeren, geschlossenen Türmen klettern die Techniker im Inneren des Turms nach oben. Dort ist eine schmale Steigleiter angebracht. Auf ihr steigen die Mechaniker nach oben. Sie müssen sich dabei wie Bergsteiger absichern.

Sehr große Türme haben auch einen Fahrkorb oder einen Aufzug. Manchmal gibt es auch eine Materialwinde, mit der Werkzeug und Geräte nach oben transportiert werden können. Wenn es keine Winde gibt, müssen die Techniker alles tragen.

Manchmal muss in der Gondel etwas repariert oder ausgetauscht werden. Große Teile wie Getriebe oder Antriebswelle können die Techniker nicht durch den Turm nach oben tragen. Sie werden mit dem Kran oder sogar mit dem Hubschrauber nach oben transportiert.

Auch die Rotorblätter werden regelmäßig überprüft. Das geschieht von Arbeitsbühnen aus, die in die Höhe fahren können. Oder die Techniker seilen sich wie Bergsteiger von der Gondel ab.

Durch dicke schwarze Kabel wird der Strom nach unten geleitet. Lampen sorgen für Helligkeit. Auf der Plattform können sich die Techniker ausruhen.

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